Nachtigallen sangen um die Wette


NABU Geesthacht veranstaltete seine 6. Nacht der Nachtigallen


In diesem Jahr war der Geesthachter Nacht der Nachtigallen, die der NABU Geesthacht am Pfingstfreitag 2005 zum 6. Mal veranstaltete, endlich wieder trockenes Wetter beschert. Bei einem Sonnenuntergang wie im Bilderbuch hatten sich am NABU Infostand am Freibad rund 150 Freunde der Nachtigall versammelt.


Dr. Friedhelm Ringe vom NABU Geesthacht und Bürgermeister Ingo Fokken begrüßten die zahlreichen Nachtigallenfreunde









Vor dem Spaziergang über die Werfthalbinsel gab Dr. Friedhelm Ringe eine kurze Einführung zur Nachtigallennacht. Er wies auch darauf hin, dass der NABU mit dieser Veranstaltung eine Brücke zwischen Natur und Kultur errichten und die Nachtigallennacht zu einem Wahrzeichen der Stadt Geesthacht machen möchte. Bedauerlicherweise hat die Wirtschaft die hiermit verbundenen Entwicklungschancen bisher noch nicht aufgegriffen.

Bürgermeister Ingo Fokken, seit Anfang an Schirmherr der Nachtigallennacht, erläuterte, dass trotz der Umgestaltung der Halbinsel und der Konflikte, die sich aus Stadtentwicklung und Naturschutz ergeben, auch in Zukunft der Lebensraum für die Nachtigall erhalten bleiben soll. Die Reden wurden immer wieder durch den Gesang einer Nachtigall im nahen Elbufergebüsch überlagert. Auch der Bürgermeisterkandidat von SPD und Grünen, Stefan Krappa, nutzte die Gelegenheit, sich über die Arbeiten des NABU in Geesthacht zu informieren.

Nach dem Rundgang, auf dem zahlreiche Nachtigallen belauscht werden konnten, gab es bei Würstchen, Kuchen, Saft und Bier auch ein kulturelles Programm. Im Freilichtkino wurde der NABU Videofilm „Die Geesthachter Nachtigall“ von Roland Doerffer gezeigt, der die Nachtigallen in der Nähe zu eifrigem Mitsingen anregte. Und dann gaben Meike Drenckhahn und Daniel Mahnke auf dem von Baumfackeln romantisch beleuchteten Festplatz ein Flötenkonzert – natürlich zum Thema Nachtigall. Die Stunde bis Mitternacht, in der noch zahlreiche Besucher die Nacht unter dem Sternenhimmel genossen, begleitet Willi Darm auf seiner Steel- Gitarre mit internationalen Lagerfeuer-Liedern. Wolfram Staudte, Hartmut Haberland und Claus Hektor, Vorstand des NABU Geesthacht, zeigten sich hoch zufrieden mit dem gelungen Abend.










Meike Drenckhahn, Daniel Mahnke und Willi Darm sorgten für den musikalischen Rahmen




Arbeitspause am Grill: rund 150 Gäste waren zu bewirten

Roland Doerffer, NABU Geesthacht, 15.5.2005